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Aus 2 wird 1 - Recap 14 Januar

Nach den Betriebsferien über Weihnachten und Neujahr melden wir uns wieder zurück. Wobei "Wir" nicht ganz richtig ist: Aaron wird erst wieder ab März dabei sein und dann als Werksstudent. Bedeutet für mich, David, dass ich mich die nächsten 2 Monate nochmal richtig beweisen muss- schließlich wollen Aaron und ich ab März hier wieder zusammen arbeiten. Aber ob mir die ganzen Aufgaben alleine gelingen?

Schwimmen oder untergehen


Der Januar war schon ziemlich geil: Etwa das gleiche Aufgaben-Kontingent alleine stemmen und nebenher Prüfungen für die Uni schreiben, was will man mehr? Na gut ganz so schlimm war es nicht, weil Sarah und Hagen sich ziemlich kulant gezeigt haben und mir Luft zum Lernen ließen. Dennoch war diese Zeit eine Feuerprobe für mich: Ständige Herausforderungen, Zeitdruck und die Frage "schaffe ich das alles" plagten mich. Ironischerweise habe ich aber in dieser Zeit besser gelernt, als es sonst der Fall war. Auch war ich alleine produktiver, denn mit jemandem im Büro zu sitzen macht mehr Spaß, lenkt aber auch automatisch ab. Ich würde diese Zeit so beschreiben: Beim Schwimmen oder Surfen im Meer hat man zwei Möglichkeiten, wenn eine große Welle auf einen zu kommt. Entweder man stellt sich ihr in den Weg und wird umgehauen oder man springt ihr mutig entgegen und schwimmt dabei durch sie hindurch. Ich habe mich für letzteres entschieden. Jede Welle, jede Herausforderung wurde angenommen. Stehen bleiben wäre keine Option gewesen. Denn zum Glück hatte ich im Zweifel meine Rettungsringe Sarah und Hagen.

Der Aufgabentsunami Fashion Week 


In den ersten zwei Wochen war meine Hauptaufgabe der Fashion Week Dreh in Berlin. Dinge wie das Telefonieren sind für andere banal, für mich aber leider nicht. Im Januar habe ich vielleicht so deutlich wie noch nie gemerkt, dass das konstante Bewältigen von Aufgaben einen reifen lässt und stärker macht. Man entwickelt ein ganz neue Form von Selbstbewusstsein und das Mindset wandelt sich mehr zu "das werde ich auch schon irgendwie schaffen, schließlich hat es in der Vergangenheit auch geklappt". Wegen den Klausuren und Kosten konnte ich selber in Berlin nicht dabei sein, trotzdem war der Event-Tag nicht weniger stressig. Bis abends mussten wir die Shows unserer Designer für die Social-Media Kanäle für unseren Kunden Fachingen festhalten. Als ich dann am nächsten Tag auch die erste Klausur hinter mit hatte, konnte ich endlich mit dieser schwierigen ersten Januarhälfte abschließen. Die zweite Hälfte mit einer neuen Praktikantin war dagegen mal wieder ganz anders, mehr dazu im zweiten Recap vom Januar. 



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