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Mehr als nur ein Praktikum-Recap Nr.13

Was ist für euch ein schlechtes Zeichen, wenn ihr euer Hotel zum ersten Mal betretet? Schimmel, unfreundliches Personal oder eine Baustelle? Für uns war "Stopp dem Diebstahl" jetzt nicht unbedingt das beste Omen, als wir bei einem Dreh in Bremen abends ankamen. Ob sich die Befürchtungen bewahrheitet haben oder ob es doch nur halb so schlimm war, erfahrt ihr wie immer im Artikel.

Eine Autofahrt die ist lustig
Es war mal wieder soweit: Wir sind für mehrer Tage unterwegs gewesen und waren bei dem Dreh einer kleinen technischen Revolution dabei. Die Aufgabe unseres Teams war es, für das Fraunhofer Institut ein Video zu drehen, mit dem sie Investoren von ihrer Idee begeistern können. Also gar kein Druck für alle Beteiligten. Der Tag der Anreise verlief eigentlich recht entspannt. Am Morgen haben wir Praktis uns beim Bäcker getroffen und sind zusammen ins Büro gefahren. Dort haben wir dann erfahren, dass Hagen leider nicht mitkommen könne. Das war natürlich schade, weil wir eigentlich geplant hatten am Dienstag nach der ganzen Arbeit erstmal entspannt zusammen feiern zu gehen. Aber halb so schlimm, dass haben wir am Freitag nachgeholt. Mittags ging es nach leichter Verspätung (2 geschmeidige Stunden) dann endlich los. Die Fahrt ging recht schnell rum, weil Bleifuß Benny auf dem Gas stand und wir über viele interessante Themen wie Beziehungen geredet haben: Wie funktionieren sie und was wird uns später mal erwarten?
Laut Benny, ein Gefühl der Geborgenheit und des Rückhaltes, die den Platz der romantische Liebe aus Disney Filmen einnehmen. Für Aaron bedeutet das natürlich "Challenge accepted", schließlich zog er jetzt mit seiner langjährigen ersten Freundin zusammen und will diese romantische Liebe weiter erhalten.


Horror Hotel in Bremen?
So kommen wir zur Frage des Anleser: War es ein Horror-Hotel? Am Hotelparkplatzhotel angekommen wurden wir wie bereits erwähnt von einem Meer aus "Stopp dem Diebstahl" Schildern begrüßt. Fanden wir beide witzig, Benny nicht so wirklich. Schließlich hatten wir teures Equipment dabei. Das Personal war recht freundlich und von Innen sah es nicht so schlimm aus, aber der Fahrstuhl machte nicht den sichersten Eindruck. In unserem Stockwerk angekommen meinte Benny: Das ist doch ein Stundenhotel. Auch David hatte schon den Verdacht, da die Automaten eher untypische Getränke hatten. Der Stuhl mit einer Kette für Fesseln und Geräusche von Leuten, die sich scheinbar an einer Banane "verschluckten",  bestätigten den Eindruck. Besonders Bennys Zimmer war ziemlich muffig, so als wäre dort etwas gestorben. Aber von der Sauberkeit war es okay, nur brauchte das Wasser ein ganzen Song, bis es warm wurde. Blaulicht, die Straßenbahn und fettigste Pizza der Welt rundeten das Gesamtbild dann ab. Ach und der Automat, aus dem das Bier wirklich rausdonnerte. Naja hat besonders Aaron wieder was gelernt: Nicht nur die Bewertung angucken, sondern auch Lage und WAS die Leute schreiben. Nach einer kurzen, juckenden Nacht ging es dann endlich zum Dreh im Fraunhofer Institut, bei dem wir vor allem Packesel waren. Wir haben auch am Set geholfen oder die Interviewpartner bei Laune gehalten, aber gefühlt waren wir überflüssig. Es war trotzdem cool sich mit den Leuten zu unterhalten, da die alle korrekt und interessant waren und nicht wie "Fachidioten "rüberkamen. Nach 12 Stunden war dann endlich alles im Kasten und wir sind noch an dem Tag zurück gefahren. Benny wollte irgendwie nicht mehr im 5 Sterne Hotel übernachten. Bei einem Zwischenstopp im McDonalds viel das Feedback für uns nicht ganz so rosig aus. Wir waren zwar wenn wir gebraucht wurden da, aber sonst für Benny eher störend. Er zeigte Verständnis dafür, schließlich sind wir es nicht gewohnt so lange auf hohen Level zu performen, aber war trotzdem nicht sonderlich stark von uns. Nach unserer guten Leistung bei der Eat&Style war das natürlich ein Dämpfer, aber es hängt auch immer von der Zeit, der Menge an Schlaf und der Menge an Aktivitäten ab.
Wie wir immer so schön bei awen sagen: Das ist ein Learning fürs nächste mal. Da wir erst um 1 Uhr Nachts daheim waren, hatten wir zum Glück den Mittwoch dann frei. Solche Momente erlebt man eben nicht im jeden Praktikum.


Kollegen oder Freunde?
Donnerstag war Sarah endlich wieder da und hat uns Adventskalender mitgebracht, was echt eine schöne Geste war. Wir hatten die Tage davor zwar schon Kontakt, weil wir für sie einen Insta Takeover im Fraunhofer Institut gemacht haben, aber persönlich jemanden zu treffen ist doch schöner. Nach einem entspannten, wiedervereinten Tag ging es am Freitag ins Homeoffice, bei dem wir frühzeitig Schluss machen durften. Hagen hatte uns Praktis zu einem gemeinsamen Abend eingeladen. Es ist echt schön so gut mit seinem Arbeitsumfeld befreundet zu sein und den Rangunterschied nur relativ handzuhaben. Egal ob mit Benny, Sarah, Kathrin oder Hagen: Mit allen verstehen wir uns menschlich auch außerhalb vom Dreh und durch die viele gemeinsame Zeit entwickelt man automatisch eine freundschaftliche Beziehung. Das macht viele Sachen einfacher, aber auch komplizierter. Trotzdem finden wir auch deshalb das Praktikum Klasse.



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