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Unser erstes Mal...-NxtGen

Soo, jetzt wo wir die Aufmerksamkeit von euch Schwerenötern haben: Wir waren auf unserem ersten Dreh bei der Gourmet-Messe CHEF-SACHE und haben natürlich viel zu berichten. Also viel Spaß beim Lesen. Aber eine Frage haben wir noch: Warum ist die Messe in Düsseldorf und nicht Essen?

Dieser Arbeitstag startete deutlich früher als es sonst der Fall ist und zwar um 9 statt 10 Uhr! Das lag unter anderem daran, dass Hagen in die Fahrer-Kategorie "Langsam, aber Sicher" einzuordnen ist. Nach einer angenehmen Fahrt kamen wir schließlich in Düsseldorf an und waren optimal im Zeitplan, weshalb wir genug Zeit fürs Drehen und Essen haben sollten. Jaa, es lief natürlich anders. Ab hier schildern wir beide unsere Erlebnisse aus der Ich-Perspektive.

 

David: Pfannkuchen, Insekten und Essen zum Verlieben

Eines unserer Interview-Themen an diesem Tag war Meal-Prep, weshalb wir uns dachten "lass mal testen, ob der Koch den Unterschied zwischen alten und frischen Pfannekuchen merkt". Problem an der Sache: Wie bekommen wir frische Pfannkuchen, wenn wir nicht auf der CHEF-SACHE kochen können? Deshalb habe ich mich mehr oder weniger freiwillig dazu bereit erklärt früher aufzustehen und vor der Abfahrt noch schnell Pfannkuchen zu machen. Ob es sich am Ende gelohnt hat? Alles zu seiner Zeit.

Nach unserer Ankunft wurden wir recht schnell akkreditiert und es war schon ein geiles Gefühl als Presse über die Messe zu gehen. Ich war an dem Tag u.a. für die Requisiten und Gäste zuständig, was an sich nicht so stressig ist, aber man steht beim ersten Mal trotzdem unter Strom. Auf der Messe musste ich von Anfang an aus meiner Komfortzone raus, weil ich viel mit fremden Menschen reden musste, was zumindest nüchtern nicht unbedingt zu meinen Lieblingsaktivitäten gehört. Es hat sich daher ein gewisser "nicht nachdenken, einfach machen"-Modus eingestellt, weshalb das Besorgen von Utensilien wie Tellern überraschend einfach war. Aus dem selben Grund war es für mich auch keine Herausforderung die Insekten der Interview-Partnerin Andrea Staudacher zu essen. FYI: Insekten schmecken leicht mehlig und sind recht einfach zu snacken, wenn man sich die Dinger nicht zu lange anguckt. Andrea war zum Glück eine dankbare Interview-und Gesprächspartnerin, weshalb die Unterhaltung mit ihr über die Zukunft des Essens wirklich interessant war.

Kurz nach dem Interview mit ihr erschien auch schon der 3-Sterne-Koch Jan Hartwig, leider während die anderen gerade unterwegs waren. Er war eigentlich auf dem Sprung und entsprechend ungeduldig. PANIK. Aber irgendwie schaffte ich auch diese Hürde und es kam zur großen Frage: Wie schmecken einem 3-Sterne-Koch meine Pfannkuchen nach Familienrezept? Ich hab seine Antwort tatsächlich nicht mitbekommen, weil ich damit beschäftigt war, Ge­hirn­ak­ro­ba­ten darin zu hindern durchs Bild zu laufen. Aber wenn ich an den Verlauf des Interviews denke, wohl eher nicht. Also hat es sich gelohnt? Naja, nicht wirklich. Dafür hat sich das Essen auf der Messe save gelohnt, man hat das Qualitätslevel definitiv gemerkt. Falls ich nochmal dort sein sollte, will ich auf jeden Fall mehr von den Kostbarkeiten essen und trinken. Das Feedback unserer Chefs fiel positiv aus, aber wir haben selber gemerkt, dass wir noch Verbesserungspotenzial haben. Ich würde sagen für ein erstes Mal war es nicht schlecht.cheeky

Aaron: Bammel, Panik, aber HINTERN

Wie bereits erwähnt mussten wir an diesem Tag früher aufstehen als normal, also kein Wunder, dass  David und ich im Auto nochmal einnickten. Kurz vor unserer Ankunft wurden wir von Sarah geweckt, damit die Aufgaben für den Messebesuch aufgeteilt werden konnten. David war nicht nur schneller wach, sondern reagierte auch schneller, weshalb er sich die leichtere Aufgabe schnappte: Die Requisiten für den Dreh zu besorgen. Also blieb für mich nur übrig, die Interviewpartner zu verkabeln und dafür zu sorgen, dass der Ton richtig aufgenommen wird. An sich ja keine schlechte Aufgabe, schließlich konnte ich Sarah Elßer und Andrea Staudacher ungeniert auf den Hintern schauen. Auf der anderen Seite musste ich aber auch Jan Hartwig und René Kalobius an den Hosenbund.

Spaß bei Seite, eigentlich hatte ich ziemliche BAMMEL, weil es auf der Messe ziemlich laut war und daher die Verständlichkeit der Interviewpartner gegen Null gehen könnte. Hagen hatte mir also viel Verantwortung anvertraut. Klar fühlt man sich dadurch geschmeichelt, aber in meinem Kopf spielten sich schon die Worst Case Szenarien ab: Der Ton und damit der ganze Drehtag sind für den Arsch. Mein Praktikum zu Ende, wegen Inkompetenz meinerseits.

Mir war eigentlich klar, dass ich nichts zu befürchten hatte, aber PANIK.
Ein Grund mehr, warum ich jedes Mal doppelt und dreifach checkte ob die Mikrophone auch wirklich liefen, was wohl ein wenig für Verwirrung sorgte. Ihr würdet euch ja auch Wundern, wenn euch ein so gutaussehender Typ die ganze Zeit auf den Hintern schaut. Aber wie ihr lesen könnt, ich bin noch bei awen und alles ist glatt gelaufen.

Neben dem Verkabeln war eine weitere meiner Aufgaben Notizen zu den verschiedenen Takes zu machen, damit es der Cutter am Ende leichter hat. Jeder der Videos mal gesichtet und gecuttet hat weiß, wie dankbar man für eine solche Hilfe ist. Das notieren stellte kein Problem dar, auch wenn ich wie bereits erwähnt durch die Geräuschkulisse kein Wort von den Interviews mitbekommen habe, weil es einfach viel zu laut auf der Messe war.
Sarah und Hagen erwarteten aber nichts unmögliches von mir und verrieten mir, was zu notieren ist.
Alles in allem war es anstrengender als gedacht – und auch später- aber das war kein Problem, denn ich hatte einen Interessanten Tag und konnte meine drei neuen Kollegen noch besser kennenlernen.

 



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